E.I.S.
improvisation

Klick Lautsprecher:   mp3   Gerd Lisken (Bielefeld) rezitiert "Alle Tage" von Ingeborg Bachmann   


Pressemitteilung

FRIEDENSKONZERT

Erstes Improvisierendes Streichorchester und Gäste


Einladung zu den Friedenskonzerten:

Der Krieg ist noch lange nicht vorbei!

Das Erste Improvisierende Streichorchester und Gast-Solisten lassen wieder ihre Instrumente sprechen

Das Erste Improvisierende Streichorchester ist seit dem 11. September bereits dreimal zusammengekommen, um in Berlin und Hamburg für den Frieden zu spielen. Die Konzerte standen unter dem Motto "Krieg ist nicht Frieden - Musik für den Frieden".

Das Orchester wird weiter spielen, da der Krieg und seine Folgen noch lange nicht vorbei sind. Flucht und völlig unsichere Lebenssituation bestimmen nach wie vor das Schicksal der afghanischen Bevölkerung, worunter besonders die Kinder leiden.

Aus diesen Gründen finden die musikalischen Begegnungen des Orchesters in Kirchen statt und damit an Orten, die zur Besinnung einladen. Das Erste Improvisierende Streichorchester ist ein Ensemble von Musikerinnen und Musikern verschiedener Couleur aus Deutschland, Italien und der Schweiz, das seit fast 20 Jahren an neuen und unkonventionellen Möglichkeiten und Formen orchestraler Streichmusik arbeitet.

In jedem Konzert werden Klänge, die auch Zitate aus Klassik, Folklore, Pop und Jazz beinhalten, in Bewegung gebracht. Die Inszenierungen, die sich auf Raum und Fläche ausdehnen, sind Bestandteil der Improvisationen. Bestimmte Reihenfolgen, Orte und Konstellationen werden festgelegt, die Inhalte der Musik jedoch, die dann erklingt, sind frei und überraschend. So wird ein Klangraum geschaffen, der den Zuhörern und Musikern eine eigene Annäherung an das Thema überläßt.

Orchester bespielt auf diese Art Konzertsäle, Kirchen, Foyers, Türme, Dächer, Parks, Städte, Landschaften und Inseln. Die Gruppierung spielte auch zu anderen aktuellen Gelegenheiten an Orten, die im Zusammen-hang mit politischen Ereignissen standen bzw. stehen - so etwa im Fall des Super-GAUs von Tschernobil und zum Thema Fremdenfeindlichkeit (hierzu das Projekt "Ungeliebte Fremde" in Hamburg 1995). Die Abstraktheit der Musik, dargeboten an einem passenden Ort, regt dazu an, sich auf einer besonderen Ebene mit dem "Geschehenden" auseinanderzusetzen.

Tagsüber werden sich die Mitglieder des Ensembles mit Orten befassen, die mit dem Thema Krieg und Frieden in Verbindung stehen. So kann der Geist dieser Orte in die abendlichen Konzerte miteinfließen.

Der Eintritt für die Konzerte beträgt 10 EUR/ermäßigt 6 EUR und dient zur Ersetzung der hohen Fahrtkosten.

Spenden werden gesammelt für ein TERRE DES HOMMES Projekt: HILFE FÜR AFGHANISCHE FLÜCHTLINGE.

Das Erste Improvisierende Streichorchester:

Fredi Alberti, Violoncello, Mörlenbach
Sabine Brehm, Kontrabaß, Bielefeld
Johanna Geith, Viola, Detmold
Ele Grimm, Violine, Hamburg
Edda Heeg, Violine, Hamburg
Claudia Heinze, Violine, Hamburg
Ulrike Horway, Viola, Hamburg
Hartmut Koehler, Violine, Lilienthal
Marcello Monaco, Violine, Bremen
Thomas Niese, Kontrabaß, Hamburg
Katya Schröder, Violine, Kassel
Susanne Schulz, Violine/Viola, Berlin
Willem Schulz, Violoncello/Kemensche, Altenmelle
Wilfried Soltau, Violoncello, Hamburg
Krischa Weber, Violoncello, Hamburg
Lutz Wernicke, Violine, Berlin
Anke Züllich-Lisken, Violine/Sopran, Bielefeld

Gäste :

Wolfgang Bahn / Orgel (Vlotho)
Jho Kaufmann / Akkordeon und Orgel (Berlin)
Ines Krautwurst / Sopran (Leipzig)
Florian Lisken / Tanz (Berlin)
Gerd Lisken / Melodika und Gong (Bielefeld)



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