E.I.S.
improvisation

Klick Lautsprecher:   mp3   Gerd Lisken (Bielefeld) rezitiert "Alle Tage" von Ingeborg Bachmann   


Pressemitteilung

FRIEDENSKONZERT

Erstes Improvisierendes Streichorchester und Gäste


Zu den FRIEDENSKONZERTEN am 7. und 8. Mai 2005:

Der Krieg ist noch lange nicht vorbei!

Zum Anlass:

Der 8. Mai ist mit 60 Jahren Befreiung von Krieg und Faschismus in Deutschland ein auf der Hand liegendes Datum, um sich angesichts der derzeitigen Weltlage auf das Thema FRIEDEN zu besinnen.

Zur Geschichte der Friedenskonzerte:
Sie begannen kurz nach dem 11.September 2001 (den das Orchester gemeinsam auf einer Tournee von Deutschland aus wahrgenommen hat) zur Zeit des Einstiegs deutscher militärischer Kräfte in das afghanische Kriegsgeschehen. Unter dem Motto "Krieg ist nicht Frieden - Musik für den Frieden" sah sich das Ensemble jedes Jahr erneut veranlaßt, auf das Kriegsgeschehen auch andernorts mit seinen Folgen - meist besonders für Zivilbevölkerung - bzw. auf das Thema FRIEDEN aufmerksam zu machen.
In seinen diversen Konzerten in Berlin, Hamburg und Bielefeld wurden jeweils Spendensammlungen für vom Krieg betroffene Menschengruppen vorgenommen - so für ein Terre des Hommes Projekt / Hilfe für afghanische Flüchtlinge und für ein Wohnschiff-Projekt in Hamburg Altona, das afghanische u.a. Flüchtlinge betreut.

Zum Orchester:
Das Erste Improvisierende Streichorchester ist ein Ensemble von Musikerinnen und Musikern verschiedener musikalischer Herkunft aus Deutschland, Italien und der Schweiz, das seit 20 Jahren an neuen und unkonventionellen Möglichkeiten und Formen orchestraler Streichmusik arbeitet. Das Orchester bespielt(e) Konzertsäle, Kirchen, Foyers, Türme, Dächer, Parks, Städte, Landschaften, Gewässer und Inseln. Die Gruppierung trat auch zu anderen aktuellen Gelegenheiten an Orten auf, die im Zusammenhang mit politischen Ereignissen standen - so etwa im Fall des Super-GAUs von Tschernobil und zum Thema Fremdenfeindlichkeit.

Zum Konzept der Friedenskonzerte:
In jedem Konzert werden Klänge, die auch Zitate aus Klassik, Folklore, Pop und Jazz beinhalten können, in Bewegung gebracht. Die Inszenierungen, die sich auf Raum und Fläche ausdehnen, sind oft Bestandteil der Improvisationen. Bestimmte Reihenfolgen, Orte und Konstellationen werden konzipiert, die Inhalte der Musik jedoch, die dann erklingt, sind meist frei und überraschend. So wird ein Klangraum geschaffen, der den Zuhörern und Musikern eine eigene Annäherung an das Thema FRIEDEN überläßt. Die Abstraktheit der Musik, dargeboten an einem passenden Ort, regt dazu an, sich auf einer besonderen Ebene mit dem "Geschehenden" auseinanderzusetzen.
Tagsüber befassen sich die Orchester-Mitglieder gern mit Orten, die mit dem Thema Krieg und Frieden in Verbindung stehen. So kann der Geist dieser Orte in die abendlichen/ nachmittäglichen Konzerte miteinfließen.



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Erstes Improvisierendes Streichorchester