E.I.S.
improvisation

Klick Lautsprecher:   mp3   Gerd Lisken (Bielefeld) rezitiert "Alle Tage" von Ingeborg Bachmann   


Pressemitteilung

FRIEDENSKONZERT

Erstes Improvisierendes Streichorchester und Gäste


So.17.12.06 (3.Advent), 2 Konzerte an einem Tag

12:00 Hamburg Altona, St.Johannis, Max Brauer Allee
19:30 Berlin Spandau, Jeremia Kirche, Burbacher Weg 4

Seit fünf Jahren läßt das Erste Improvisierende Streichorchester immer wieder seine Instrumente zum Thema FRIEDEN sprechen. Denn seit dem 11.September 2001 hat sich zwar vieles in der Welt geändert, jedoch ist unsere Welt nicht friedlicher geworden. Das Orchester verbindet in seinen Friedenskonzerten momentan entstehende Improvisationen mit Kompositionen, die zum großen Teil aus eigener Feder stammen. So entsteht ein Raum, in dem die musikalische Performance des Ensembles zum Gedanken an den Frieden anregt.

Das Wohnschiffprojekt Altona e.V.

Das Wohnschiffprojekt Altona e.V. hat über 10 Jahre auf den Wohnschiffen in Hamburg-Neumühlen, die zugleich zentrale Erstaufnahme für Flüchtlinge in Hamburg waren, gearbeitet. Schwerpunkt unserer Arbeit war es, Flüchtlingskinder und ihre Familien zu schützen, zu unterstützen und zu fördern.

Durch Spaß und mit viel Liebe und Verständnis bot ein multikulturelles Team den Kindern Orientierung in einer neuen Umgebung, Sprache und Kultur. Unser Programm stärkte die Toleranz und das Verständnis zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern.

Sechs mal wöchentlich boten wir den Kindern ein Freizeit- und Orientierungsprogramm mit Schwimmen, Malen und Basteln, Musik, Tanz und Spiel, Deutschunterricht, Museumsbesuchen und sportlichen Aktivitäten. Ein Teil unserer Angebote fand in den Räumen des Jugendclub Struenseestraße oder draußen in Hamburg statt, um den Kindern eine Möglichkeit zu geben, dem bedrückenden Alltag auf der Bibby Altona zu entfliehen.

Die Lebenssituation der Flüchtlinge in Neumühlen hat sich kontinuierlich verschlechtert. Die letzte Stufe war, dass die Schiffe seit 2003 von der Innenbehörde direkt verwaltet und ausschließlich mit „Personen ohne gesicherte Aufenthaltsperspektive“ belegt war. Ziel der lagerartigen Unterbringung war ganz offiziell, die dort lebenden Menschen zur Ausreise zu „bewegen“. Für die meist traumatisierten Familien und ihre Kinder bedeutete dies nochmals erhöhte Unsicherheit und psychischen Druck. Ab Oktober 2006 ist nun die Zentrale Erstaufnahme Hamburgs in ein Waldlager zwischen Lauenburg und Boizenburg verlegt. Mit dieser weiteren massiven Verschlechterung endete auch unsere Arbeit in der Erstaufnahme.

Die Arbeit des Wohnschiffprojekts mit Flüchtlingskindern hört aber damit nicht auf. Seit Oktober 2005 bieten wir ein umfangreiches Freizeit- und Integrationsprogramm für Jugendliche in Hamburger Folgeunterkünften an. Dieses Projekt wird von Aktion Mensch und terre des hommes finanziert. Die Mittel reichen aber nicht aus, um den Bedarf für unsere Angebote zu decken. Wir brauchen Gelder, um Ausflüge und Exkursionen mit den Kindern in Hamburg zu finanzieren.

 

Für Spenden sind wir dankbar. Die Spenden sind steuerlich absetzbar.

Wohnschiffprojekt Altona, Bei der Osterkirche 13, 22765 Hamburg, Fon/ Fax 040 – 390 95 77



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